
Wandgestaltung Dietrich-Bonhoeffer-Kirche in Braunschweig-Melverode, 1996
3 Gemälde, Öl auf Leinwand, 840 x 120 cm, 810 x 100 cm und 667 x 90 cm
Der als grau und trist empfundenen Betonkirche fehlte Wärme und Freundlichekeit. Drei Bilder in extremen Hochformaten, die in der Architektur wie Fensterschlitze wirken, überzeugten die Kirchengemeinde. Es entsteht eine Illusion von Horizont und Himmelslicht. Die Formate werden verspannt durch aufstrebende, sich teils kreuzende Linien und schaffen gleichzeitig eine Verbindung zwischen oben und unten, Himmel und Erde. Dadurch wecken sie Assoziationen an die biblische Vorstellung von – in diesem Fall vegetabilen – Himmelsleitern.
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Wandgestaltung, Grundschule Ilsfeld, 1997

Als Entwurf diente ein Linolschnitt, Plattenformat 98 x 58 cm. Dieser wurde auf die Wand projiziert. Bei der Umsetzung wurden die Negativformen mit leutend grüner Acrylfarbe von Hand in bewußt changierender Malweise aufgetragen.
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Wetterfahne für eine Wohnanlage in Wolfsburg, Edelstahl und Aluminium, 300 x 270 cm, 1993-95, inzwischen abgebaut
Bereits bei dieser frühen Kunst am Bau-Aufgabe wurden Formen im Papierschnitt entwickelt, die Dreidimensionalität in Modellen unterschiedlicher Maßstäbe bis hin zum Modell in Holz und Karton umgesetzt und in Metall realisiert. Damals war das Verfahren, mit einem computergesteuerten Laser Metallplatten zu schneiden noch recht neu.
Die Aufgabe bestand darin, auf dem höchsten Dach einer neu gestalteten Wohnsiedlung ein Wahrzeichen zu schaffen. Prominent auf einem Hügel gelegen und weit im Land sichtbar sollte eine Landmarke entstehen.
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Gestaltung des Kachelbodens des Hauseingangs einer Jugendstilvilla, Keramikfliesen, 120 x 126 cm, 1992-93
